Josef Niffeler

Mittlerhusweg 11
6010 Kriens

Geboren am 21. November 1939

Schon immer hatte ich gern gezeichnet und gemalt. Meine ersten Erfahrungen machte ich mit Ölfarben, die ich meist spachtelte. Wuchtig und trotzig ragten Berggipfel dreidimensional in den Himmel. Es waren die Berge aus der Sicht eines Bergsteigers, meiner zweiten Leidenschaft.

Wie ein Blitz schlug später die Veränderung in der Maltechnik bei mir ein. Ich gab das Malen mit Öl auf. Dafür entdeckte ich die feine Aquarellmalerei. Auch diese Bilder wurzelten im starken Erleben der Natur  - ein Einfluss, der übrigens bis heute geblieben ist.

Als neue Herausforderung  habe ich das Lavieren von Tuschzeichnungen entdeckt. So machte ich beispielsweise in der Luzerner Hinterländer Gemeinde Hergiswil Tuschzeichnungen von Bauernhäusern. Daraus eröffnete sich eine Möglichkeit, die mir besonders Freude macht: Die drei Serien Hinterländer Helgenstöckli wurden im „Willisauer Boten“ (einer Zeitung mit einer Auflage von 26 000 Exemplaren) veröffentlicht. Auch bei meinem ehemaligen Arbeitgeber, der Telecomdirektion Luzern, erscheinen in der Hauszeitung meine Tuschzeichnungen. Sie finden Gefallen und haben bei den Mitarbeitern ein gutes Echo ausgelöst.

1999 entstanden in meinem Skizzenbuch zirka 200 Zeichnungen über das Meiental (Kt.Uri). Später erstellte ich daraus 200 Tuschzeichnungen im Format A4. 13 Bilder davon schmückten den „Meientaler-Kalender 2003“, welcher bei der Urner Bevölkerung guten Anklang fand. Als weitere Folge entstand der „Maderanertaler-Kalender 2004“, welcher ebenfalls auf ein grosses Echo stiess.

Im Luzerner Hinterland hielt ich mit viel Liebe und Begeisterung zum ländlichen Kulturgut alte Spycher für die Nachwelt im Skizzenbuch fest. Im „Willisauer-Bote“ erschien im Sommer 2003 die vierte Serie „Spycher im Hinterland“. Aus der Kaligraphie schöpfe ich verschiedene Schriftzüge für Urkunden und Karten. Die Bergbilder male ich heute mit Acryl. Zur Zeit sind einige Bilder im Bergrestaurant Diavolezza (Berninagebiet) und im Hör-Studio Scholze, Emmenbrücke, ausgestellt.

Tuschzeichnungen und Kaligraphie öffnen mir neue künstlerische Wege mit entsprechender Resonanz. Auch in Zukunft werde ich weiter zeichnen und malen.

Ein Aufsteller: Das Erscheinen in der interaktiven Zeitschrift „Mein Magazin“, in den Ausgaben 03/07, 04/07, 03/08 über meine Tätigkeit als Maler und Tuschzeichner.

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